MARCH–BMW F2

Fünf Jahre (von 1974 bis 1979) lang war die britische „Rennwagen-Schmiede“ March-Engineering Partner von Jägermeister. Hans-Joachim Stuck war der herausragende Pilot. Im March-BMW der Formel 2 (330 PS bei 450 kg Wagengewicht) wurde er zum „König von Hockenheim“, wo er allein achtmal als Erster über die Ziellinie schoss. 1974 wurde Stuck Vize-Europameister.

Er war auch die nächsten Jahre im Jägermeister-March erfolgreich (siegte u.a. im Eifelrennen auf dem Nürburgring 1975 oder auch in Misano 1976).

Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring 1977 waren Doppelstarts (also in zwei Klassen am gleichen Tag) nicht erlaubt. Stuck musste als BMW-Werksfahrer den 320er-Gruppe 5 in der Deutschen Rennsportmeisterschaft fahren, so dass Jägermeister und March für das Formel 2-Rennen einen anderen Piloten suchen mussten. Es gelang, Jochen Mass zu verpflichten, der damals in der Formel 1 für McLaren fuhr (seit 1974, als Teamgefährte von James Hunt). Jochen Mass gewann dann auch diesen Formel 2-Lauf beim Eifelrennen 1997 im Jägermeister-March (und Stuck gewann am gleichen den DRM-Lauf im Jägermeister-BMW).

Bei ‘72Stagpower steht im Outfit des Eifelrennens von 1977 der March-BMW von Jochen Mass. Dieser 1977er March-BMW (in jenem Jahr gab es nur zwei Werkswagen) war zuvor im Besitz des Schweizer Rennfahrers und Konstrukteurs Markus Hotz.

Details

Gewicht: 450 kg
Hubraum: 2.0 Liter
Leistung: 330 PS

 

Piloten

Hans-Joachim Stuck
Jochen Mass
Brain Henton