PORSCHE 956 und 962

Sieben Jahre lang (von 1984 bis 1990) konkurrierten Jägermeister-Porsches vom Typ 956 (später 962) im Team des Schweizers Walter Brun. Fahrer waren u. a. Hans-Joachim Stuck, Stefan Bellof, Thierry Boutsen, Oscar Larrauri, Jochen Mass, Manuel Reuter, Frank Jelinsky, Walter Brun, Franz Konrad und andere. Die Sechszylinder-Turbo-Triebwerke (mit Hubräumen zwischen 2,7 und 3,1 Litern) leisteten je nach Ladedruck zwischen 640 und 750 PS. Die Wagen wogen zwischen 820 und 860 kg. Mit längster Übersetzung lag die Höchstgeschwindigkeit bei rund 390 km/h.

Unter den zahlreichen Erfolgen in den sieben Jahren dieser Jägermeister-Porsches ragen heraus: Sieg beim WM-Rennen in Imola 1984 durch Bellof/Stuck, Siege von Bellof auf dem Norisring (1984 und 1985) sowie der Gewinn der Deutschen Rennsportmeisterschaft durch Bellof 1984. 1986 gewann das Team Brun die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Auch dabei halfen die Jägermeister-Rennwagen mit. Boutsen/Jelinski stellten diesen Titelgewinn damals mit einem Sieg beim 1000-Kilometer-Rennen von Spa sicher – in Orange!

Natürlich steht nun auch wieder ein Porsche 956 (Fahrgestellnummer 106) bei ‘72Stagpower. Es ist ein Wagen, der zunächst (unter Fahrern wie Lammers, Palmer, Rosberg) bei Richard Lloyd lief. Dann wurde die „106“ 1985 an das Team Brun verkauft. Erster Einsatz: 1000-Kilometer-Rennen von Hockenheim im Juli 1985. Gerhard Berger/Walter Brun landeten auf Rang sechs. Den „106er“ fuhren dann bis Ende 1986 beispielsweise Brun, Stuck, Larrauri, Jelinski.

Details

Gewicht: 820 – 860 kg
Leistung: 640 – 750 PS
Vmax: 390 km/h

Piloten

Hans-Joachim Stuck
Stefan Bellof
Thierry Boutsen
Oscar Larrauri
Jochen Mass
Manuel Reuter
Frank Jelinsky
Walter Brun
Franz Konrad
Gerhard Berger
Harald Grohs
Roland Ratzenberger
Uwe Schäfer
Bernard Santal